Frank Jons

Der 1964 in Boulogne-Billancourt (Frankreich) geborene Frank Jons lebt und arbeitet seit 2001 in Luxemburg. Als ausgebildeter Buchhalter und Finanzfachmann beschloss er 1996, seinen Kindheitstraum zu verwirklichen und sich der Malerei zu widmen.

Ein entscheidender Moment in seiner künstlerischen Entwicklung war sein Besuch der Ausstellung "Rétrospective" von Maurice Estève im Grand Palais in Paris im Jahr 1986. Matisse, Van Gogh, Debré, Alechinsky, Rothko oder Soulages, Frank Jons saugte die Kunst förmlich auf, aber am meisten begeisterte ihn die Farbe.

Im Jahr 2000 reiste er mit seiner Frau und seinem Kind acht Monate lang in einem Wohnmobil durch die USA und Kanada bis zum Polarkreis - eine Erfahrung, die nicht nur seine Lebenseinstellung, sondern auch seine Praxis als Maler beeinflusste, denn er wechselte von Öl- auf Acrylfarben.

2008 gewann er den Pierre-Werner-Preis, der ihn in der lokalen Szene bekannt machte. Seitdem kann sich das Publikum, durch eine Reihe von Einzelausstellungen, an seinen instinktgetriebenen Gemälden, bei denen die Farbe von der Leinwand zu sprudeln scheint, erfreuen.

Als Marathonläufer weiß er, dass es Ausdauer braucht, um erfolgreich zu sein. Seine Malerei ist eine physische Herausforderung, seine Kunst eine chromatische Explosion. "Ich bin in einer Art Wahnsinn oder Trance, wenn ich male, in einer Art Hochstimmung. Es ist pure Energie und ich möchte, dass sie von allen Zwängen befreit ist."
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