Skulptur kaufen - Unterstützer werden!

Die zehn Gehirnskulpturen stehen zum Verkauf! Die Hälfte der Einnahmen geht an die Künstler, während die andere Hälfte ein Forschungsprojekt auf dem Gebiet der neurodegenerativen Erkrankungen unterstützt.

Im Folgenden finden Sie weitere Details zu dem Verkauf, der Skulptur und dem Forschungsprojekt, welches durch die Einnahmen gefördert wird.

Weitere Details zum Verkauf

  • Preis pro Skulptur: 8.000 €
  • Die Skulpturen werden für die Dauer der Ausstellung (15. September bis 6. Oktober 2019) zum Verkauf angeboten.
  • Der Vorverkauf ist bereits per E-Mail möglich.
  • Fotos der fertigen Gehirnskulpturen werden in der ersten Septemberwoche interessierten Käufern zur Verfügung stehen.
  • Der Transport zum Käufer innerhalb Luxemburgs ist inbegriffen.

Über die Skulptur

Jede Skulptur repräsentiert ein riesiges menschliches Gehirn in einem zeitgenössischen Design.

  • Gehirnmaterial: Feuer- und wetterfestes Fiberglas
  • Abmessungen eines Betonsockels: 2 x 1,5 Meter
  • Gesamthöhe der Skulptur: etwa 2 Meter (Basis plus Gehirn)
  • Gesamtgewicht: etwa 1.600 Kilogramm
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Fundraising für die Forschung

Die Hälfte der Einnahmen aus dem Verkauf wird ein Forschungsprojekt im Bereich der neurodegenerativen Erkrankungen finanzieren. Das von Prof. Enrico Glaab geleitete Projekt nennt sich "Untersuchung früher molekularer Veränderungen der Parkinson-Krankheit auf Systemebene unter Verwendung miniaturisierter dreidimensionaler menschlicher Mittelhirnmodelle" und konzentriert sich auf die Untersuchung früher zellulärer Veränderungen der Parkinson-Krankheit. Es zielt darauf ab, Biomarker zu entdecken, die dazu beitragen, die Krankheit bereits im frühen Stadium bevor Symptome auftreten zu diagnostizieren und neue Wirkstoffkandidaten zu finden.

Trotz jüngster Entdeckungen von ursächlichen Mutationen und genetischen Risikofaktoren bei der Parkinson-Krankheit sind die genauen Ursachen der Krankheit noch unbekannt und eine Heilung wurde noch nicht gefunden. Gegenwärtige Therapien konzentrieren sich nur darauf, einige der durch die Krankheit verursachten Symptome zu lindern.

Um die Veränderungen zu Beginn der Krankheit besser zu verstehen, werden die Forscher miniaturisierte dreidimensionale Zellkulturen entwickeln, die das menschliche Mittelhirn darstellen, den Teil des Gehirns, der von der Parkinson-Krankheit betroffen ist. Diese Zellkulturen (auch Organoide genannt) tragen Genmutationen, von denen bekannt ist, dass sie familiäre Formen der Parkinson-Krankheit verursachen, und bilden somit ein Modell für die Parkinson-Krankheit. Mithilfe einer Kombination von Experimenten mit Organoiden und Computermodellen werden die Wissenschaftler frühe zelluläre Veränderungen der Krankheit untersuchen, wobei der Schwerpunkt auf der Genaktivität liegt. Dieses Forschungsprojekt könnte damit zu früheren Diagnosen und neuen Therapien führen.